With a Bedouin through the desert – Erg Chebbi (Morocco) — Mit einem Beduinen durch die Wüste – Erg Chebbi (Marokko)

With an old jeep we cross a vast black rock and sand plain near Erfoud in southern Morocco on the edge of the Sahara, with nine million square kilometers the largest dry desert on earth. Fine dust finds its way into the car though small openings. As it is already late afternoon, the temperature outside drops and it is getting cooler.

IMG_4138

From a small hill, where fossils are found, you can see the bright red dunes of the Erg Chebbi on the horizon.  A young Moroccan shows us how simple fossils are mined from the bare ground.

IMG_4134

The area around Erfoud is located on the Ktaoua Formation. It is rich in 350 to 480 million years old fossils from the Palaeozoic, such as trilobites, orthoceroses and goniatics. About 20 kilometers further on we reach the foot of Erg Chebbi, with 150 meter height. Only a few tourists have gathered here this evening.

IMG_4141

Next to a small tent, there are dromedaries resting in the sand. A young Berber in traditional clothes is busy to unsaddle his dromedary. He  offers us a ride with his animals to Erg Chebbi.

IMG_4143

The first part of the ride leads us through dunes. Our companion tells us that it recently rained. This can also be seen on the marram grass, which can be found on the bottom of valleys. On a small hill, we dismount our dromedary and continue on foot. We follow a steep, sandy slope to the highest elevation of Erg Chebbi. Once we reach the top, we rest in the still warm sand. The Berber tells us about his life with his family in the desert. He still follows Berber tradition and earns his living with his dromedaries at Erg Chebbi.

IMG_4151

The young man also sells to the tourists fossils he found in the Sahara. Slowly the sun sinks behind the horizon and immerses the landscape in a breathtaking light. The dunes begin to glow bright red, as if they have caught fire. As the sun subsides so does the warmth and we start our descend. The young Berber tells us that yesterday he spotted shy desert foxes (fennecs) in the immediate vicinity of Erg Chebbi. He draws a picture of a fennec in the sand, so we know how these animals look. We were lucky. As we returned with the Jeep, several of these small nocturnal hunters appeared in the moonlight on the wide plain.

IMG_4156

Mit einem schon in die Jahre gekommen Jeep durchqueren wir eine weite aus schwarzen Steinen und Sand bestehende Ebene nahe Erfoud im Süden Marokkos am Rande der Sahara, mit neun Millionen Quadratkilometern die größte Trockenwüste der Erde. Feiner Staub dringt durch jede kleinste Öffnung in das Innere des Autos. Da es bereits später Nachmittag ist, ist es nicht mehr ganz so heiß.

IMG_4166

Von einer kleinen Anhöhe, auf der sich eine kleine Fossilienfundstätte befindet, kann man weit hinten am Horizont bereits die leuchtend roten Dünen des Erg Chebbi sehen. Ein junger Marokkaner zeigt uns mit welchen einfachen Mitteln hier Fossilien aus dem bloßen Boden geschürft werden. Die Gegend um Erfoud liegt an der Ktaoua Formation. Sie ist reich an 350 bis 480 Millionen Jahre alten Fossilien aus dem Paläozoikum, wie Trilobiten, Orthozeren und Goniatiten. Etwa 20 Kilometern hinter der Fossilienfundstätte erreichen wir den Fuß des 150 Meter Hohen Erg Chebbi.

IMG_4170

Nur wenige Touristen haben sich an diesem Abend hierher verirrt. Neben einem kleinen Zelt liegen Dromedare im Sand. Ein junger Berber in traditioneller Kleidung ist gerade damit beschäftigt sein Dromedar abzusatteln. Er bietet uns trotzdem eine Wanderung mit seinem Tier auf den Erg Chebbi an.

IMG_4187

Das erste Stück reiten wir auf dem Dromedar zwischen den Dünen. Unser Begleiter berichtet uns, dass es vor kurzem tatsächlich geregnet hat. Man sieht dies auch an den Dünengräsern, die vor allem in Senken zu finden sind. Auf einer kleinen Anhöhe steigen wir ab und lassen unser Dromedar zurück.

IMG_4199

Zu Fuß geht es nun einen steilen, sandigen Hang auf die höchste Erhebung des Erg Chebbi. Wir setzen uns auf dem Dünenkamm in den noch warmen Sand. Unser Berber berichtet uns von seinem Leben mit seiner Familie in der Wüste. Er lebt noch nach traditioneller Art der Berber und verdient seinen Lebensunterhalt mit seinem Dromedar am Erg Chebbi. Außerdem verkauft er an die Touristen, die er durch die Wüste führt, Fossilien, die er selbst in der Sahara gefunden hat. Langsam versinkt die Sonne hinter dem Horizont und taucht die Landschaft in ein atemberaubendes Licht. Die Dünen fangen intensiv rot zu leuchten an, so als hätten sie Feuer gefangen.

IMG_4185

Mit der Sonne verschwindet auch die Wärme und wir steigen wieder zu unserem Dromedar ab. Der junge Berber berichtet uns, dass er erst gestern in unmittelbarer Nähe zum Erg Chebbi einige der scheuen Wüstenfüchse (Fenneks) gesehen hat. Er zeichnet uns ein Bild eines Fenneks in den Sand, damit wir wissen wie diese Tiere aussehen. Aber wir haben Glück, denn bei unserer Rückkehr mit dem Jeep tauchen im Mondlicht auf der weiten Ebene mehrere dieser kleinen nachtaktiven Jäger auf.

IMG_4203

Advertisements

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s