Surprising Poland – Überraschendes Polen

Every trip surprises with unexpected discoveries and the meeting with new people. Despite language barriers you can at least for a while experience another everyday live and faith. Travel is the only thing you buy that makes you richer.

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Most of us do associate Poland to be a overvelmingly Catholic country. Almost every smallvillage has a church. So it was very surprising for us to discover mosques in small villages,which seemed almost deserted, close to the border to Belarus. For more than 500 years there have been Muslim villages with mosques and an Islam of the Polish-Tartar type in this part of Poland. Unfortunately, most mosques are closed and not open for public. Luck seems not to be on our side that day until we come into the small town of Kruszyniany. Here stand the oldest mosque in the country – but we stand once again before closed doors. Just as we want to get into the car we notice a sound from a bike and here comes an older woman on her bike. Gesticulating with hands and feet she invites us to follow her. She opens the door and leads us, proudly through the mosque. Just as we enter the prayer room, the sun shines wonderfully through the colorful windows – a magical experience. The lady asks us to take photos and poses proudly in front of the alter. Checking the results of the foto session the lady seems to be very happy- also with the fact that the rugs were staged well in our photographs. She then takes us to the next rooms where we buy a kind of prayer chain. We leave the mosque together and as we want to thank her and say good-bye to the woman, she again starts making gestures… We try to understand what they want to tell us until after a while we understand that she wants us to follow the road, leading outside the village in the other direction. And… at the end of the way we find a small and beautiful Muslim cemetery, peacefully situated in a small grove.

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Jede Reise überrascht. Seien es die Begegnungen mit Menschen oder unerwartete Entdeckungen. Trotz Sprachbarrieren taucht man für eine Weile ein in ein anderes Leben,Glauben und Alltag. Reisen ist ein guter Weg Geld auszugeben und trotzdem reicher zu werden.

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Polen verbinden die meisten von uns mit dem katholischen Glauben. In jedem noch so kleinen Ort gibt es eine Kirche. Umso mehr überraschte es uns, nahe der Grenze zu Weißrussland Moscheen zu sehen. Seit dem 15. Jahrhundert leben in Polen Muslime, meist Lipka-Tataren. Seit über 500 Jahren existieren dort muslimische Dörfer mit Moscheen und einem Islam polnisch-tatarischer Prägung. In mehreren Orten, die wie verlassen erscheinen, entdecken wir kleine Moscheen, die leider geschlossen sind. Im kleinen Ort Kruszyniany wollen wir die älteste Moschee des Landes besuchen – aber auch hier stehen wir zunächst vor verschlossenen Türen. Gerade als wir wieder ins Auto steigen wollen,kommt eine ältere Frau auf ihrem Fahrrad klingelnd angefahren und spricht uns auf Polnisch an. Sie gibt uns mit Händen und Füßen zu verstehen ihr zu folgen. Sie öffnet uns die Tür zur Moschee und führt uns, polnisch sprechend, stolz durch das kleine Gebäude. Gerade als wir den Gebetsraum betreten scheint die Sonne wunderbar durch die Fenster– ein magisches Erlebnis. Die Dame fordert uns mit Handzeichen auf Fotos zu machen und posiert stolz im Gebetsraum. Dieser Aufforderung kommen wir gerne nach und begutachten anschließend gemeinsam das Ergebnis. Auch die Teppiche des Gebetsraum, auf die die Dame so stolz ist, haben wir auf dem Foto gut ins Szene gesetzt. Sie führt uns anschließend weiter in den nächsten Raum wo wir eine Gebetskette erstehen.Wir verlassen gemeinsam die Moschee und wollen uns gerade bei der Frau verabschieden als sie wild gestikulierend uns auf etwas aufmerksam machen möchte. Wir versuchen zu verstehen was sie uns mitteilen möchte, bis wir nach einer Weile meinen zu verstehen, dass wir der Straße noch ein wenig folgen sollen. Und tatsächlich … am Ende des Weges findet sich ein kleiner muslimischer Friedhof, friedlich gelegen in einem kleinen Kiefernwäldchen. Neben neuen Gräbern gibt es auch viele uralte Gräber. Auf diesen Grabsteinen kann man nicht einmal mehr Inschriften entziffern.

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