Adventure Swaziland – Abenteuer Swaziland

The darkness is nearly impenetrable. Only the headlights of our car break through the blackness of the night. The air is still warm, but it is getting cold very quickly. The smell and smoke of distant fire can be felt in the air. We are on our way to Bhubesi Camp in the middle of the Hlane Royal National Park in North western Swaziland. „Bhubesi“ means lion in SiSwati, a Bantu language spoken in Swaziland and Southern Africa. The few stone cottages of the Bhubesi Camp, overlooking the dry Umbuluzana River, are lying in the heart of the national park. A Swazi from the Bantu-speaking people is waiting for us, her only guests that evening. Her radiant smile, the warmth of her eyes and her charisma do welcome us at “home”. She shows us the lovingly furnished cottage with a private barbecue place, creating a special atmosphere. That night we gather around the open fire – just listening to the sounds of the bush.

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At dawn we are awakened by birds singing right in front of our window. Above the Umbuluzana River, there are still clouds of mist. As the air has cooled down during the night, dew covers plants and trees around our cottage. At dusk we head for the game drive to the Hlane Royal National Park. “Hlane” is SiSwati and means “wilderness”. The park was formerly a private hunting ground of the kings of Swaziland and was named by King Sobhuza II. Today the privately owned Hlane Royal National Park is the biggest game preserve- and nature reserve area and one of three national parks in Swaziland. The park persists of mainly woodland, some grasslands and shallow pans.

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Hlane Royal National Park is home of elephants, giraffes, Transvaal lions, leopards and white rhinoceros. At sunrise we are at one of the numerous waterholes in the park where animals gather in the morning. A few wildebeests and zebras can be seen on the shores as well as a huge crocodile. In the trees above us, some birds a chirping. Apart from that there is only silence…. During the morning a small herd of steenboks appears. A lonesome Nile monitor, a large lizard, is crossing the small grassland in front of us.

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At midday, we return to Ndlovu Main Camp near the park entrance. The route leads through thick woodland. Kudus, impalas, steenboks and warthogs can be seen along the road. In a sandpit near the road an animal recently has died. At least twenty vultures are struggling over the remains. The population of white vulture is the highest in Africa, measured by population density. At the waterhole of the Ndlovu Main Camp a small sensation awaits- seven white rhinoceros, sleeping in the sun. Only through a wire, which is stretched between two trees, we face the rhinoceros. But they do not seem to be bothered at all – as they are mid in a “wellness treatment”. Irritating parasites beneath the skin are removed by oxpeckers – sitting on the animals back. The rhinoceros are getting alive as a huge family of elephants are approaching the small waterhole. At least eight female elephants with their calves appear between the trees and shrubs. Some of the cow elephants are carefully leading the younger members of the family to the waterhole. The other females are keeping an eye on the rhinoceros and us. The animals seem to be a bit annoyed by our presence, indicating this with an upraised trunk and their ears. We slowly retreat into our car.

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Die Dunkelheit ist nahezu undurchdringlich. Nur die Scheinwerfer unseres Jeeps durchbrechen die Schwärze der Nacht. Die Luft ist noch warm vom Tage,  doch es kühlt an diesem Abend schnell ab. Der Duft und Rauch von fernen Feuern liegen in der Luft. Die Geräusche von Afrika begleiten uns auf unserem Weg zum Bhubesi Camp inmitten des Hlane Royal Nationalpark im Nordosten von Swasiland. „Bhubesi“ bedeutet Löwe auf SiSwati eine in der Republik Südafrika und Swasiland verbreitete Bantusprache. Die wenigen Steincottages des Bhubesi Camps liegen einsam und hoch über dem Ufer des ausgetrockneten Umbuluzana River mitten im Herzen Nationalparks. Eine Swasi aus dem Bantuvolk erwartet uns als einzige Gäste des Abends. Ein strahlendes Lächeln, die Wärme ihrer Augen und ihre herzliche Ausstrahlung heißen uns willkommen. Sie zeigt und das liebevoll eingerichtete Cottage, das über Elektrizität, eine eigene Küche und einen Grillplatz verfügt. Vor dem Steinhaus sorgen Laternen und ein Lagerfeuer in dieser Nacht für eine romantische Atmosphäre und lassen ein Gefühl von Afrika aufkommen nachdem wir gesucht haben und das uns auf dieser Reise durch das südliche Afrika immer wieder begegnen wird.

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Noch vor Sonnenaufgang werden wir direkt vor unseren Fenstern durch Vogelstimmen geweckt. Über dem Umbuluzana River hängen an diesem Morgen noch Nebelschwaden. Da es in der Nacht stark abgekühlt hat bedeckt nun Tau die Pflanzen und Bäume rund um unser Cottage. In der Dämmerung begeben wir uns mit unserem eigenen Jeep auf Pirschfahrt in den Hlane Royal National Park.  „Hlane“ ist SiSwati und bedeutet „Wildnis“. Benannt hat den Park König Sobhuza II, denn das Gebiet war ursprünglich ein privates Jagdgebiet der swasiländischen Könige. Der Hlane Royal National Park ist das größte Wild- und Naturschutzgebiet und einer von drei Nationalparks von Swasiland. Heute wird er  jedoch von einer privaten Organisation verwaltet. Der Park besteht zum Großteil aus Waldgebieten und Feuchtsavanne.

Als die Sonne den Nebel durchbricht, sitzen wir hinter einer kleinen Mauer an einem der zahlreichen Wasserlöcher des Parks. Bereits am frühen Morgen tummeln sich hier einige Tiere. Im Hlane Royal Nationalpark kommen unter anderem Elefanten, Giraffen, Löwen, Leoparden, Krokodile und Nashörner vor. Die großen Tiere Afrikas lassen sich aber zu dieser frühen Zeit noch nicht blicken. Wenige Zebras und Gnus stehen am Wasser und stillen ihren Durst. Am Ufer des Wasserlochs liegt ein riesiges Krokodil. In den Bäumen über uns zwitschern einige Vögel, ansonsten herrscht einfach nur Stille. Im Laufe des Vormittags taucht noch eine kleine Herde Steinböcke auf. Ein einsamer Waran überquert direkt vor uns die freie Grasfläche am Wasserloch.

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Gegen Mittag fahren wir über einsame Schotter- und tiefe Sandpisten zum Ndlovu Main Camp, das nahe dem Eingangstor zum Park liegt. Auf dem Weg dorthin begegnen uns nur ein bis zwei Autos. Die Wege führen durch dichten Wald. Kudus, Impalas, Steinböcke und Warzenschweine tauchen direkt vor uns auf der Straße oder zwischen den Bäumen auf. In einer kleinen Sandgrube neben der Straße scheint vor kurzem ein Tier verendet zu sein. Mindestens zwanzig Geier machen sich gerade lautstark streitend über die Überreste her. Der Bestand an Weißrückengeiern ist hier gemessen an der Populationsdichte der höchste in Afrika. Am Wasserloch des Ndlovu Main Camps erwartet uns noch eine kleine Sensation. In der Sonne dösen sieben Breitmaulnashörner. Nur durch einen Draht, der zwischen zwei Bäumen aufgespannt ist, stehen wir den Nashörnern gegenüber. Die lassen sich aber durch nichts aus der Ruhe bringen, denn Rotschnabel-Madenhacker kümmern sich gerade um ihr Wohlergehen. Lästige Parasiten werden von diesen Vögeln mit ihren kräftigen Schnäbeln von der Haut der Nashörner entfernt. In die Nashörner kommt plötzlich Leben als eine große Familie Elefanten zum kleinen Wasserloch kommt. Mindestens acht Elefantenkühe nähern sich mit ihren Kälbern. Vorsichtig werden die Jungtiere von einigen Müttern zum trinken ans Wasserloch geführt. Die anderen Kühe behalten uns im Auge und sind von unserer direkten Nähe verunsichert und nicht gerade begeistert. Sie zeigen dies, indem sie mit abgespreizten Ohren und erhobenem Rüssel auf uns zulaufen. Das Vertrauen in den Draht sinkt und wir ziehen uns in unsern Jeep zurück.

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